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Hong Kong Report 2 - Wo die Backpfeifen tiefer fliegen als die Gags

Wie vor einigen Wochen versprochen, mache ich nun meine Drohung wahr und berichte von vier weiteren Hong Kong Actionfilmen, welche ab der Ära Ende der Siebziger erschienen sind. Da derzeit viele Jackie Chan Produktionen in der Legacy Collection erscheinen, bediene ich wieder sein Portfolio. Obendrein ergibt sich so für Interessierte die Gelegenheit noch an die Blu-Rays bzw. 4K UHD Ausgaben heranzukommen.  Im Laufe des Jahres werden noch einige weitere Körperverletzungsanleitungen herauskommen und ich habe selbstverständlich bereits vorbestellt - zwinkerzwonki!  The Fearless Hyena Im Westen wurde der Film auch bekannt als Revenge of the Dragon (USofA)  oder Superfighter 3 (Schlaaaaaand!) . Das klingt jedenfalls netter als der zweite deutsche Alternativtitel Zwei Schlitzohren in der Knochenmühle . Zwei Dreschflegel schlagen alles kurz und klein wiederum klingt auf charmante Weise dilletantisch und würde von mir definitiv gekauft werden. Auf den ersten Blick ist Jackie Cha...

Maulschellen en gros

Nachdem ich in der letzten Woche meine Begeisterung für Martial Arts im Allgemeinen und für alte Hong Kong Actionkomödien im Speziellen zum Ausdruck gebracht habe, ist es an der Zeit auf einige Vertreter den Scheinwerfer auszurichten. Für fast alle Filme des Genres gilt, dass sie mit ein paar Freunden gleich doppelt so lustig werden. Im Gegensatz zu SchleFaZ ist dafür noch nicht einmal Alkohol vonnöten.  Los geht es mit den beiden Filmen, die mir unlängst in die Finger geraten sind. Ich hab keine Ahnung wie ich die bislang übersehen konnte. Operation Eastern Condors Lasst uns an den März 1973 erinnern. Nach langen Jahren zermürbender Kriegsführung gegen den Vietcong, zogen sich die Amis aus dem Vietnam zurück und nahmen ihr Geraffel mit. Alles Geraffel? Nein! Ein unterirdischer Raketenbunker voller Waffen verblieb in Nam. Als das den verantwortlichen Offizieren bei einer Zigarettenpause wieder einfiel, war klar: "Dat kann so nich bleiben tun!"  Damit der Vietcong die Waffen ...

pugni e calci aglio e olio

  Manchmal kommen die angenehmsten Überraschungen aus der Richtung, die man nicht erwarten würde. Sei es ein deutscher Genrefilm, der überraschend witzig geschrieben ist wie Plan B, scheiß auf Plan A! , ein dystopischer Stop-Motion Film wie Mad God oder der wilde Genremix The Good, the Bad and the Weird aus Südkorea. Filme dieser Kategorie müssen keine Meisterwerke sein, laufen aber oft unter dem Radar und scheinen sich wie aus dem Nichts zu materialisieren. Entweder bereichern sie mit erfrischenden Ideen oder Inszenierungen die Leinwand - oder man hat sie dem Herkunftsland schlicht nicht zugetraut. Zu dieser Kategorie zähle ich den 2025 erschienenen Film The Forbidden City . Die Backpfeifen, Schwinger und Haken austeilenden Terence Hill und Bud Spencer ist man ja gewohnt, aber ein düsterer Martial Arts Film mit kompetenter Inszenierung aus Italien? Das hatte ich ehrlich gesagt nicht auf meiner Bingo Karte stehen. So etwas macht neugierig - und ich wurde nicht enttäuscht.  Zu...