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Deviants, wir haben ein Problem!

Heute muss ich mich mal zum Umfeld eines meiner anderen Hobbies auslassen. Sorry, also kein Review zu Filmen, Serien oder Videospielen. Mit vergnüglicheren Themen geht es dann kommenden Samstag weiter.  Ich zeichne seit ich den Kindergarten besucht habe. Von kleineren Pausen während stressiger Zeiten, wie der der Ausbildung, abgesehen, bin ich dem Hobby immer treu geblieben. Schon seit beinahe zwei Jahrzehnten bin ich rein digital unterwegs. Zunächst mit einem Grafiktablet, das aber mehr Murks denn Vergnügen war, und seit mehreren Gerätegenerationen mit einem Grafikmonitor. Vor einer guten Dekade entschied ich, dass meine Zeichnungen nicht mehr zu crappy aussehen und auch dem öffentlichen Auge standhalten können. Es hat sich immerhin niemand gemeldet, um den Verlust seiner Sehkraft zu beklagen. Also meldete ich mich auf der damals relevantesten Plattform an: DeviantArt. Künstler bieten hier ihre Skizzen, Zeichnungen, Gemälde und Fotografien feil. Ich kann mich nicht mehr er...

Hat er gerade wirklich Müll gesagt!?

Bislang habe ich mich vornehmlich über Filme ausgelassen, welche aus Sicht der Macher als gute, möglicherweise sogar künstlerisch wertvolle Werke betrachtet und rezipiert werden sollen. Nennen wir es der Einfachheit halber Mainstream-Kino. Das bedeutet natürlich nicht, dass diese Werke dann auch gut sind. Beispiel gefällig? 2025 erschien die dümmliche Buddy-Cop-Nummer in der Präsidialausgabe namens  Heads of State . Die Nummer war definitiv ein mittelschwerer Griff ins Klo. Geplant hatte das Team hinter dem Film jedoch sicherlich ein qualitativ höherwertigeres Ergebnis.  Der Kappes mit Josh Hartnett im Actiongehampel Fight or Flight  war da schon eine andere Hausnummer. Der war zwar ebenfalls so unterhaltsam wie eine Blinddarmentzündung, man kann den Machern aber guten Gewissens unterstellen, dass sie realistischere Vorstellungen vom Ergebnis des kreativen Prozesses hatten: Trash.  " OMG! Er hat Trash gesagt und damit meine Lieblingsfilme beleidigt! Ich muss die UN a...

Ein Spielverderber hing am Glockenseil

Jeder hat online bereits miterleben müssen, wie sich Dudes mit poetisch umkleideten Namen wie micropenis_1995 in der Kommentarsektion einer Website, in Foren oder unter Youtube-Videos zur Qualität einer Produktion ausgelassen und damit einen Streit vom Zaun gebrochen haben, von dem sich jede Zankerei im Kindergarten durch Niveau abhebt. Ich will micropenis_1995 auf keinen Fall verteidigen. Die Chance ist sehr hoch, dass er bloß ein Troll auf Suche nach Entertainment ist und von Ahnung keinen blassen Dunst hat - vollkommen egal zu welchem Thema. Worauf ich raus will: heutzutage hält sich jeder für einen Kritiker und jeder wird, was ich noch schlimmer finde, als Kritiker wahrgenommen. Als ob kritische Äußerungen per se ein Indikator für Durchblick seien. Meistens ist es das Beste derlei Dummschwätzer zu ignorieren und nicht noch mit Aufmerksamkeit zu adeln. Halts Maul! Versau uns nicht die Stimmung! Ich bin mir der Ironie durchaus bewusst. Schließlich betreibe ich einen Blog, in dem ic...