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Neues vom Mann aus Weißblech

  Es gibt Genres, die das Kino ihrer jeweiligen Zeit maßgeblich mitgeprägt haben. Beispielsweise  Screwball Komödien in den 30ern, Film Noir Krimis in den  40ern, Western in den 50ern, zwei Jahrzehnte später waren es unzählige Katastrophenfilme, aber auch das sich weiter entwickelnde Horrorkino. Die Achtziger boten Abenteuer versprühende Blockbuster, gefolgt vom billo CGI-Kino der 90er - Hust, Tiefschlag! - und seit 2008 werden wir vor allem mit Superheldenverfilmungen gequ... ähm, beglückt. Ja, auch ich hatte anfänglich mit vielen Marvel Filmen meine Freude, aber allerspätestens mit Endgame war bei mir die Luft raus. Hätte dieser Film eine Existenz abseits der totalen Grützigkeit gefristet, es wäre mir einfach gefallen, damit ein Filmkapitel zu schließen und es in guter Erinnerung zu behalten. Für mich rangiert das Finale der dritten MCU-Phase jedoch auf einer Höhe mit der desaströsen letzten Game of Thrones Staffel und - Uh, Boy, don't get me started!  Was Marvel...

Der Comicfilm der Anderen

1958 - Hellboy reist im Film "The Crooked Man" mit zwei Agenten der B.P.R.D. durch die USA, um eine Kreatur zur Behörde zurückzubringen, die sie in einer Kiste gefangen halten. Es kommt, wie es kommen muss: die Kreatur bricht aus, der Zugwaggon kippt von den Schienen und unversehens finden sich die Figuren in den düsteren Appalachen wieder, um die Kreatur erneut einzufangen. Dabei bekommen sie es mit allerlei Hillbillies, Hexen und dem namensgebenden Crooked Man zu tun, der auf der Suche nach Seelen für den Allmächtigen ist. Als durchaus begeisterter Comicleser, der um Superheldenstoffe einen weiten Bogen macht, leide ich inzwischen unter der Schwemme an nieder- bis mittelklassigen Comicverfilmungen von DC und Marvel. Tatsächlich findet sich in meiner Comicsammlung lediglich ein Werk aus diesem Genre: Alan Moores "Watchmen". Richtig verstanden, ich besitze ausschließlich das Requiem auf das Superheldengenre. Ich denke, dass damit alles über meine Vorlieben gesagt i...

Pulpgeddon

Wir schreiben das Jahr 1944. Der Zweite Weltkrieg war in vollem Gange. Noch jedenfalls. Und um es kurz zu machen: für die Achsenmächte lief es nicht besonders gut. Dass Hitler noch eine Chance hatte das Ruder herumzureißen, war mehr als fraglich. Dies war die Stunde einiger hochrangiger Nazis, die dem Okkultismus anhingen. Sie stellten allerlei absurde Theorien auf und führten verzweifelte Experimente durch, die helfen sollten wider besseren Wissens den Endsieg zu erringen. Eines Tages baten sie Grigori Jefimowitsch Rasputin um Hilfe. Der russische Mystiker hatte eigene Pläne, gab sich aber willfährig, um an die Ressourcen der Faschisten zu kommen. Mit ihren Mitteln beschwor er ein Monster in der Gestalt des Leibhaftigen. Zumindest in einer Version wie sie mit zwei Jahren ausgesehen haben könnte. Allerdings gelang es dem Dämon, sich der Kontrolle seines Meisters zu entziehen und wurde stattdessen von Professor Trevor Bruttenholm aufgefunden. Der Amerikaner nahm ihn b...