Direkt zum Hauptbereich

Posts

Posts mit dem Label "Games" werden angezeigt.

Zauberhaftes Würfelhack

Sofern ich es nicht bereits in einem der früheren Einträge erwähnt haben sollte, hole ich das hiermit entweder nach und wiederhole mich nun: ich mag Rollenspiele!  Angefangen habe ich damals mit Attics Nordland-Trilogie von Das Schwarze Auge auf dem 386er, also zu Zeiten als noch Helmut Kohl die Bundesbirne im Kanzleramt gab. Selbstredend habe ich fröhlich darauf losgestümpert und hatte keinen blassen Dunst von dem, was ich da tat. Spaßig war es dennoch. Erst danach habe ich nach und nach auch die Pen&Paper Welt entdeckt. Los ging es mit AD&D , aber vor allem Shadowrun in den Neunzigern. Nach einer längeren Pause hab ich seit 2010 eine feste Spielegruppe, die ähnlich begeistert wie ich bescheuerten Hobbies fröhnt. Egal ob Cthulhu, Shadowrun, Pathfinder, Vampire, Stargate, Warhammer -  Death & Glory, Vaesen, Mörk Borg, Doomtown oder Legend of the Five Rings : bei uns ist Abwechslung King. Während der Pandemie konnte man sich zwar online treffen, aber das war ein...

Wenn sich die Schwelle des Todes als Tunnel herausstellt

  Es gibt Spielegenres, die bereits mehr als einmal für tot erklärt wurden. Point-and-Click-Adventures sind vermutlich die prominentesten Vertreter in dieser Kategorie. Dennoch weigern sie sich hartnäckig dem Siechtum nachzugeben. Hier und dort kommen noch Fortsetzungen bekannter Reihen heraus. 2022 setzte Ron Gilbert seine Monkey Island Serie fort, dieses Jahr bekam Simon the Sorcerer unlängst ein Prequel spendiert.  Obwohl ich mich in den 90ern auf beinahe jedes Adventure-Spiel gestürzt habe, das herauskam, fällt es mir in den letzten Jahrzehnten immer schwerer mich für diese Art Videospiel zu begeistern. Zum Teil liegt es daran, dass mich die Telltale-Evolution des Genres abgestoßen hat oder schlicht der Charme oder der anarchistische Geist der alten Games fehlte. Hinzu kommt, dass ich immer weniger Verständnis dafür habe, mir beim Spielen Textwüsten durchzulesen - ja, auch dann, wenn sie vorgetragen werden. Ich bin durchaus dazu in der Lage komplexe Texte zu konsumieren ...

Herzpockensaison in Eriksholm

Die Stadt Eriksholm wird von einer Seuche heimgesucht. Viele Menschen sterben an der Erkrankung und eine Therapie scheint es nicht zu geben. Zudem deuten sich weitere politische Spannungen an. In dieser höchst nervösen Phase, ist Hanna unlängst von ihrem Infekt mit den Herzpocken genesen, als Polizisten auftauchen und ihren Bruder Herman suchen. Wenn man schon ihm nicht Habhaft werden kann, soll Hanna mit aufs Revier kommen. Aus Angst, dass eine Zelle auch ihr Grab werden könnte, muss sie der Polente entkommen und ihren Bruder suchen.  Ja, es sind wahrhaft paradiesische Zeiten im fiktiven Ort Eriksholm, dessen Design an skandinavische Städte zu Beginn des letzten Jahrhunders erinnern soll. An jedem Ort verströmt das Spiel eine bedrohliche Atmosphäre. Die Stadt wird von Schmutz und Blut zusammengehalten. Es gibt einen starken Kontrast zwischen Arm und Reich, der durch die allgegenwärtige und brutal vorgehende Polizei noch verstärkt wird. In diesem Setting müssen die Spieler Hanna du...