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Posts mit dem Label "PS5" werden angezeigt.

Total Eclipse of my Mind

Alles auf Carcosa will mich umbringen. Nirgendwo außerhalb der Basis ist man sicher. Während die anderen drin bleiben können, muss ich jedoch draußen nach den Überlebenden der ersten drei Expeditionen suchen. Leichen oder Lebenszeichen? Fehlanzeige! Hin und wieder finde ich ein Audiolog, das beweist, dass die hier waren. Doch das was sie von sich geben, kommt mir oft vor wie seltsames Gestammel.   Stammen die Ruinen, durch die ich seit Stunden streife, wirklich von ihnen oder lebte hier einst eine außerirdische Zivilisation? Die einzigen Lebewesen, die ich finden kann, sind albtraumhafte Kreaturen. Biomechanische Wesen, bizarr, bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Teils sind sie von insektenhafter Gestalt, manchmal erinnern sie an Raubtiere von daheim. Doch immer sind sie aggressiv und greifen alles an, was sich bewegt. Speien Kugeln aus, die mir bei Berührung die Lebenskraft entziehen.  Gerade als ich aus einem zerfallenen Gebäude trete, das einst wohl eine Kathedrale gewesen s...

Feines Samuraifilet

  Sechs Jahre sind vergangen, seit man in Ghost of Tsushima in der Rolle des Samurai Jin Sakai die namensgebende Insel von den marodierenden Mongolenhorden befreien musste. Im Nachfolger darf man als Söldnerin Atsu zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Region Ezo rund um den Berg Yōtei sicher machen. Hier sorgen die Yōtei Six seit einiger Zeit für Unruhe. Deren Anführer Saito macht dem dort heimischen Matsumae Clan die Rolle als Herrscher streitig. Atsu steht jedoch nicht im Dienst der Matsumae. Sie ist aus sehr persönlichen Gründen in ihre alte Heimat zurückgekehrt. In ihrer Kindheit überfielen die Yōtei Six ihr Zuhause, schlachteten ihre Familie ab, und ließen sie zum Sterben zurück. Das Erlebnis hat sie nachhaltig verstimmt.  Ghost of Yōtei bietet also eine klassische Rachestory im Setting des feudalen Japan.    Im Vorfeld des Release hat es mal wieder die üblichen Leute getriggert, dass man nicht nur einen anderen Charakter spielen muss, nein! Man hat es obendrein ...

I Love The Smell Of Genocide In The Morning

Wer beim zynischen Titel eine Augenbraue lupft, wird bereits ahnen, dass heute weniger leichte Kost geboten wird. Krieg ist allgegenwärtig. Fast durchgehend wird irgendwo auf dem Planeten gekämpft. Aus religiösen oder ethischen Gründen, um Ressourcen, um eine Ideologie zu etablieren oder aus kleingeistigen Eitelkeiten heraus. Kein Wunder, dass der Krieg© auch in allen Formen der Unterhaltung zum Ausdruck kommt. Musik, Buch, Film und auch in Videospielen. Aber um der Fallout Reihe zu widersprechen: Krieg ist nicht immer gleich. Der Umgang mit dem Thema in Spielen bewegte sich lange Zeit eher auf dem intellektuellen Niveau einer eingeklemmten Vorhaut. Laut, edgy und ganz viel "Murica, f*ck yeah!" - Call of Duty war lange Zeit der Platzhirsch im Shootergenre und gab den Ton vor. Ich hatte mit den Kampagnen durchaus auch meinen Spaß, aber Aktionen wie der Level No Russian in Modern Warfare 2 waren billigste Shocker, um Aufmerksamkeit zu generieren. Solche Nummern fand ich bere...