Es gibt abseits der verschiedenen jährlichen Sportgamesneuauflagen durchaus einige lang laufende Spieleserien. Einige davon sind Multiplayergames wie Call of Duty oder Battlefield , die ich heute jedoch gerne von der Liste streichen möchte, weil die Solo-Kampagnen teils ganz nett, aber schon vor langer Zeit weit in den Hintergrund gerückt sind. In manchen Ablegern verzichtete man sogar komplett auf eine Storykampagne. Ich habe den Eindruck, dass aus Japan besonders viele sehr erfolgreich laufende Serien kommen. Diese sind meist im Rollenspielsektor angesiedelt oder in einem Mischgenre, von dem der eine Teil ein Rollenspiel ist. Final Fantasy, Persona, Tales of, Dragon Quest, Kingdom Hearts, Ni no kuni, Ocotpath Traveler, Xenoblade, Atelier, Ys, Fire Emblem und Zelda zum Beispiel. Vermutlich hab ich jetzt den einen oder die andere durch das Auslassen einer der Namen fürchterlich beleidigt, aber dann ist das halt so. Eine der japanischen Spieleserien, die auch kulturell ein...
Im englischen Küstenkaff Littlehamptom ist die Bevölkerung Anfang der 1920er in heller Aufregung. Seit einiger Zeit bekommt Edith Swan (Olivia Colman) Briefe mit gar furchtbaren Inhalten. Unflätigste Beleidigungen werden dort gegen sie ausgesprochen. Ihr Vater (Timothy Spall) schäumt vor Wut und glaubt bereits die Missetäterin ausfindig gemacht zu haben. Es kann nur diese widerwärtige Irin Rose (Jessie Buckley) aus der Nachbarwohnung sein. Die Briefe passen nur zu gut zu dem Schandmaul, das sie den lieben langen Tag Gassi führt. Doch auch ihr sonstiger undamenhafter Lebenswandel ist dem erzkonservativen Edward Swan ein Dorn im Auge. Sie muss weg - und das möglichst schnell. Also erstattet Familie Swan Anzeige. Mit den anlaufenden Mühlen der Justiz kehrt jedoch nicht wie zu erwarten Ruhe ein, sondern die Situation eskaliert erst richtig. O tempora, o mores! Seit jeher projiziert die anonyme Masse, a.k.a. die Gesellschaft, ihre Moralvorstellungen und Erwartungshaltungen auf uns Individue...