Das Verhalten von Kindern kann uns Erwachsenen immer wieder aufs neue Rätsel aufgeben. Ihre Gehirne scheinen Apparaturen zu sein, die in erratischen Abständen das Verhalten randomisiert anpassen. Man weiß nie genau was als nächstes passiert. Meist ist es eher amüsant, manchmal muss man in Hektik ausbrechen, um Eigenverletzungen zu verhindern. Da kleine Kinder die meiste Zeit über ohnehin nicht ernst genommen werden, machen wir Erwachsenen uns selten weitere Gedanken über ihr aktuelles Verhalten. Ich kann jedoch verstehen, warum diese schwer einschätzbaren Wesen den einen oder anderen Zeitgenossen auch ein wenig gruseln können. Nicht umsonst sind Kinder immer wieder Bestandteil oder Ursache des Horrors in Geschichten. Alma lehrte uns in Monolith Productions (R.I.P. an dieser Stelle) F.E.A.R. das Fürchten. Damien Thorne und Regan McNeil sind die handlungstreibenden Figuren der Klassiker Das Omen und Der Exorzist . Das Kind Carol Anne ermöglichte in Poltergeist dem Monster ver...
Da ich mich gerade im Urlaub befinde, will ich mich ausnahmsweise kurz fassen. Etwas kürzer als sonst zumindest. Hoffentlich. Moderne Animationsfilme haben es bei mir nicht leicht. Ich liebe die alte, handgezeichnete Variante, auch wenn dort nicht alles automatisch als gelungen bezeichnet werden kann. Ja, das Gesinge in Disney Filmen geht mir meist mächtig auf den Sack. Dafür werde ich dann mit den Stücken dazwischen entlohnt. Ein Königreich für ein Lama ist bis heute einer meiner liebsten Animationsfilme. Aus früheren Zeiten des Studios würde ich Basil, der Mäusedetektiv nennen. Etwas Nostalgie schwingt bei meinem ersten Kinobesuch natürlich mit. Die eine oder andere Luck Luke und Asterix Verfilmung befindet sich ebenfalls weit oben auf meiner Favoritenliste. Allein schon für den auch heute noch teils anarchischem Humor, der US Animation im Kino oft abging. Eine der wenigen Ausnahmen stellt Falsches Spiel mit Roger Rabbit dar, aber an der Stelle betreten wir ein Subgen...