Allerspätestens das Spielejahr 2025 hat bewiesen, dass Indie-Studios und kleine Entwickler nicht nur gute, sondern obendrein hochwertig aussehende Videospiele auf den Markt bringen können. Nicht umsonst befanden sich unter den Games Awards Favoriten viele kleine Perlen. On top gab es sich nur wenig Triple-A Konkurrenz auf den Treppchen, was ebenfalls Bände spricht.. Dass am Ende Clair Obscure: Expedition 33 nahezu alles abräumen musste, war ein wenig schade für all die anderen würdigen Anwärter. Myrkur Games aus Island hatten es zwar nicht auf die Liste der Nominierten geschafft, veröffentlichten jedoch ebenfalls einen Titel, der schon im Vorfeld aufgrund seiner schönen Grafik auffiel. Echoes of the End gelang es jedoch nicht im Vorfeld einen Hype zu generieren und ging dann etwas in der Berichterstattung unter, vermutlich aufgrund Spieleflut des zweiten Halbjahres. Wie so oft war es von Vorteil, dass ich erst mit Verzögerung dazu kam mir das Spiel...
Nachdem ich in meiner ursprünglichen Einleitung zu diesem Beitrag komplett eskaliert bin, blieb nur noch die Zweiteilung. Allgemeines zum Thema Trashfilme und wie ich sie rezipiere referierte ich im ersten Part . Kommen wir nun also zum eigentlichen Grund, warum ich überhaupt zu Schreiben angenfangen hatte: Steven Kostanski. Wie bereits letzte Woche erwähnt handelt es sich bei dem kanadischen Filmemacher um ein Multitalent. Der früheste Eintrag, den ich finden konnte, bezieht sich auf den Film Capote von 2005. Dort nahm er als Prosthetics Shop Assistance an der Produktion teil. Dem Thema Masken, Make-Up und Prostetik ist er bis heute treu geblieben. Inzwischen haben sich noch das Drehbuchschreiben, Produzieren und die Regiearbeit hinzugestellt. Ab 2006 begann er selbst Filme zu Drehen. Los ging es mit Kurzfilmen wie F antasy Beyond und Lazer Ghosts 2 . Fünf Jahre später folgte mit Manborg der erste Spielfilm. Bis heute hat er insgesamt sieben Trashfilme umgesetzt, zwei davon in Koop...