Alles auf Carcosa will mich umbringen. Nirgendwo außerhalb der Basis ist man sicher. Während die anderen drin bleiben können, muss ich jedoch draußen nach den Überlebenden der ersten drei Expeditionen suchen. Leichen oder Lebenszeichen? Fehlanzeige! Hin und wieder finde ich ein Audiolog, das beweist, dass die hier waren. Doch das was sie von sich geben, kommt mir oft vor wie seltsames Gestammel. Stammen die Ruinen, durch die ich seit Stunden streife, wirklich von ihnen oder lebte hier einst eine außerirdische Zivilisation? Die einzigen Lebewesen, die ich finden kann, sind albtraumhafte Kreaturen. Biomechanische Wesen, bizarr, bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Teils sind sie von insektenhafter Gestalt, manchmal erinnern sie an Raubtiere von daheim. Doch immer sind sie aggressiv und greifen alles an, was sich bewegt. Speien Kugeln aus, die mir bei Berührung die Lebenskraft entziehen. Gerade als ich aus einem zerfallenen Gebäude trete, das einst wohl eine Kathedrale gewesen s...
Die Zeit ist unser größter Gegner. Unkontrollierbar und unbesiegbar zieht sie uns linear vom Gestern durch das Heute nach Morgen und bewegt uns nach unserer Geburt unaufhaltsam unserem Tod entgegen. Niemand kann die Zeit besiegen. Am besten man unterlässt diesen törichten Versuch gleich ganz. Es sei denn man ist ein Geschichtenerzähler. Nur diese Zunft besitzt die Macht die Zeit zu kontrollieren. Manchmal wird sie gestaucht, dann wieder gedehnt, manchmal so stark, dass sie stillzustehen scheint. So versucht sie zu verhindern, dass die Figuren ihr Ziel erreichen. Dann wieder bewegt sie sich wieselflink durch die Jahre, nimmt uns durch schnell aneinander gereihte Bilder durch die Handlung mit zum nächsten POI des Plots. Hin und wieder bewegt sie sich in schraubenden Bewegungen vor und zurück oder auf und ab oder springt wie ein Raumschiff in Nullzeit an einen anderen Ort. Ein geschickter Erzähler weiß diese Macht zu nutzen, um die Geschichte spannend, unterhaltsam oder lehrreich zu gesta...