Entgegen einem weit verbreiteten Glauben sind Beziehungen nicht zwingend für die Ewigkeit. Meist reicht ein Umzug und man verliert sich aus den Augen oder die Interessen entwickeln sich in unterschiedliche Richtungen. Weil wir irrationale Wesen sind, reicht oft ein emotional aufwühlendes Ereignis, das den Endpunkt setzt. Streit, Betrug, vielleicht nur ein Unfall, ausgelöst durch ein dummes Versehen. Meist wissen wir im Nachhinein warum eine Beziehung endete und erkennen - nun mit geklärtem Blick - wo sich schon lange vorher Bruchlinien abzeichneten, die man hätte sehen können, wenn man gewollt hätte. Wie sagt das Sprichwort so schön: Hinterher ist man immer schlauer. Manchmal jedoch stehen wir vor einem unlösbaren Rätsel. Im besten Fall kann man es mit ein wenig Anstrengung, wie eine juckende Stelle, ignorieren bis es abheilt und weiterziehen. Pádraic Súilleabháin (Colin Farrell) versteht die Welt nicht mehr als ihm sein bester Freund Colm Doherty (Brendan Gleeson...
Meist wird sich bei der Rezeption von Filmen darum gestritten was ein grundsätzlich gutes und was ein schlechtes Werk sei. Prinzipiell ist die Beantwortung der Frage eine sehr persönliche. Gerne werden eigene Vorlieben mit einem objektiven Maßstab verwechselt oder Attraktivität einer darstellenden Person mit Talent. In Diskussionen redet man dann gern aneinander vorbei oder es artet in Streit aus. In der einen oder anderen Form ist jeder schon solchen Irrtümern begegnet. In meinem Betrag über die Kritik vom letzten Jahr, habe ich mich bereits tiefer mit der Diversität der Rezeption beschäftigt. Heute geht es mal wieder um die viel wichtigere Frage: Was unterscheidet einen guten Schrottfilm von einem schlechten Schrottfilm? Meist rennt man sehenden Auges in eine Trashproduktion hinein. Wer nach dem Genuss eines Hirnzellenvernichters meckert, dass man gar nicht mit so einem Müll rechnen konnte, hat vermutlich weder Titel, noch Trailer noch Inhaltsbeschreibung gecheckt. Im Januar ha...