Letztes Jahr wurde ein Werk auf den Filmfestivals herumgereicht, das eine beachtliche Menge Aufmerksamkeit generieren konnte: The Ugly Stepsister . Obwohl mich der Trailer neugierig stimmte, flimmerte der Streifen erst jetzt über die heimische Leinwand. Man könnte verargumentieren, dass man es hier lediglich mit einer neuen Version der bekannten Aschenputtel Geschichte zu tun hat, und viel lieber was Originäres sehen möchte. Guter Punkt, aber wir haben es hier nicht mit einer schlichten Märchenverfilmung zu tun, sondern mit einem ganz neuen Blickwinkel. Eine simple Fokusverschiebung kann durchaus die erneute Umsetzung eines Stoffes rechtfertigen. In diesem Fall würde ich sogar sagen, dass Emilie Blichfeldt mit ihrem Erstlingswerk direkt einen Volltreffer gelandet hat. Dieses Mal betrachten wir die Vorgänge nämlich unter zwei gänzlich neuen Prämissen. Zum einen erzählt der Film die Geschichte aus den Augen der bösen Stiefschwester und zum anderen wird die Welt, in der die Handlung ...
Ab und zu sticht mich der Hafer und ich führe ein wenig Statistik. Ja, sehr Alman, ich weiß. Immerhin nehm ich mir interessante Objekte vor und... Ok, ok, für MICH interessante Objekte. Zufrieden? - Danke! Da der EU-Release von Kill Bill - The Whole Bloody Affair gerade stattfindet, hab ich mich gefragt: ist der olle Quentin eigentlich erfolgreich genug, dass er es sich erlauben kann so viel Zeit zwischen zwei Filmen zu lassen? Ich meine, nur Tool sind mit ihren Albenreleases noch langsamer. Eine EP und fünf Alben versus neun Tarantino Filme. Der Vergleich bietet sich an, weil Reservoir Dogs und die EP Opiate beide 1992 erschienen sind, man also den gleichen Zeitraum betrachtet. Obendrein befindet sich meine Vorfreude auf ein neues Werk von Tool oder Tarantino auf einem ähnlich hohen Level. Bislang wurde ich von Beiden, wenn überhaupt, auf vergleichbar hohem Niveau enttäuscht, falls ich mal nicht so begeistert war. Daher habe ich mir von den bislang veröffentlichten Filmen des amerik...